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Raika Kastelruth

2011 | Kastelruth, Italy

Raika Kastelruth
Raika Kastelruth
Raika Kastelruth

Raika Kastelruth
Raika Kastelruth

Projektbeschreibung

Schon bei der Wettbewerbsauslobung wurde vom Bauherrn formuliert, dass es hier um eine qualifizierte Gestaltung einer außerordentlichen Arbeitsatmosphäre geht, nicht um Formalismus.
Form und Ausdruck, Strahlcharakteristik und formale Ausprägung unserer Lichtintervention ist reduziert auf drei Elemente. Die Arbeitsplatzbeleuchtung, die Verkehrszonen und das Treppenhaus. Die Verkehrszonen sind mit Leuchten mit Wandflutercharakteristik ausgestattet.

Für das Treppenhaus wurde eine Glasleuchte entworfen, die als besonderes Merkmal die kristalline Struktur innseitig aufweist, sodass das LED Licht in einer eigenen Art und Weise diffundiert und gebrochen wird. Die besondere Arbeitsatmosphäre für Nutzer und Kunden war uns ein besonderes Anliegen beim Entwurf der Arbeitsplatzleuchten. Die Leuchten sind achsparallel zum Arbeitsplatz ausgerichtet, als formal zurückhaltender Balken, auf einer Höhe von ca. 2,10m, mit einem Indirektanteil mittels Leuchtstofflampen und Direktlichteinsätzen LED, 10 W, Farbwiedergabe > 90% mit asymmetrisch strahlender Reflektortechnik. Die Direkteinsätze der Leuchte können von jedem Mitarbeiter direkt an der Leuchte für das jeweilige Empfinden oder für die jeweilige Aufgabe auf das gewünschte Niveau eingestellt werden. Somit kann die Leuchte bei gleicher Anordnung bei jedem Schreibtisch andere Infeldbeleuchtungsstärken erzeugen. Im Bereich des Bildschirms kann so die Beleuchtungsstärke niederer eingestellt werden, als im Tischbereich mit Kommunikation oder herkömmlicher Arbeitsmittel - individuell und stufenlos einstellbar.

Also kann jeder Nutzer sein persönliches Milieu einstellen, mehr oder weniger Indirektlicht, mehr oder weniger Direktlicht, mehr oder weniger Licht links oder rechts.
Die Reflektoren der Direktlichtanteile sind so ausgelegt, dass der Mitarbeiter nicht direkt angestrahlt wird, was einen zusätzlichen Komfort ohne jeglichen Lichtdruck bedeutet und so eine sehr entspannte visuelle Arbeitsatmosphäre bietet.

Architekt: Paul Senoner, Lukas Tammerle
Fotograf: Lukas Schaller

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